Hallo,
kann mir jemand erklären was eine Geldmaschine ist?
Kann man damit Geld drucken?
Oder ist das das Perpetuum mobile?
Sie kennen das doch, einmal angeschoben......
Hat schon mal von Ihnen einmal das Buch "Der Alchimist" gelesen?
da geht es auch drum die allmächtigen Mächte zu beschwören und seinen Anteil zu fordern.
Du musst dran glauben und dir oft genug vorsagen bist du es wirklich glaubst...und dann wachst du eines Tages auf und du bist...ja was wohl?
reich oder schweissgebadet?
Schon Goethe in seinem "Zauberlehrling" beschäftigte sich mit diesem Thema...
bereits in der Schule wenn wir den Text aufsagen mußten, fühlte ich mich immer angesprochen..
Walle, walle, manche Strecke, Wasser fliesse...
Hier das ganze Gedicht, lassen Sie es auf sich wirken, Sie werden staunen:
Der Zauberlehrling.
Hat der alte Hexenmeister Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort’ und Werke
Merkt’ ich, und den Brauch,
Und mit Geistesstärke Thu’ ich Wunder auch.
Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke, Wasser fließe,
Und mit reichem vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.
Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
Bist schon lange Knecht gewesen;
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwey Beinen stehe,
Oben sey ein Kopf,
Eile nun und geheMit dem Wassertopf!
Walle! walle Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe,
Und mit reichem vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.
Seht, er läuft zum Ufer nieder;
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
Und mit Blitzesschnelle wieder Ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweytenmale!Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
Voll mit Wasser füllt! Stehe! stehe! Denn wir haben
Deiner Gaben Vollgemessen! –
Ach, ich merk’ es! Wehe! wehe!
Hab’ ich doch das Wort vergessen!
Ach das Wort, worauf am Ende Er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
Bringt er schnell herein, Ach! und hundert Flüsse Stürzen auf mich ein.
Nein, nicht länger
Kann ich’s lassen; Will ihn fassen. Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! welche Blicke!
O, du Ausgeburt der Hölle! Soll das ganze Haus ersaufen? Seh’ ich über jede Schwelle
Doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
Der nicht hören will!
Stock, der du gewesen, Steh doch wieder still!
Willst’s am Ende Gar nicht lassen?
Will dich fassen,
Will dich halten,
Und das alte Holz behende
Mit dem scharfen Beile spalten.
Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe, Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
Krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich! brav getroffen!
Seht, er ist entzwey!
Und nun kann ich hoffen, Und ich athme frei!
Wehe! wehe! Beide Theile
Stehn in Eile Schon als Knechte
Völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!
Und sie laufen! Naß und nässer
Wird’s im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör’ mich rufen! –Ach da kommt der Meister!
Herr, die Noth ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Werd’ ich nun nicht los.
„In die Ecke, Besen! Besen! Seyd’s gewesen.
Denn als Geister Ruft euch nur, zu seinem Zwecke, Erst hervor der alte Meister.“
Von „http://de.wikisource.org/wiki/Der_Zauberlehrling“
Montag, 2. Juni 2008
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